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Der allgemeine Aufbau von NF- und Lautsprecherkabeln Der IXOS Gamma Geometry-Aufbau Der IXOS Aptimus-Aufbau Parallele Leiterpaare
Der Anordnung der einzelnen Leiter eines Verbindungskabel als paralleles
Paar wird in den meisten Lautsprecherkabeln verwendet. Dieser spezielle
Aufbau bietet zwei Vorteile: geringen Widerstand und eine geringe Abschwächung
des Signals. Viele dieser Kabeldesigns leiden unter schlechten Störgeräuschunterdrückungs-Eigenschaften
(noise rejection properties) da die Kabel eine hohe Anfälligkeit gegen elektro-magnetische
Störungen haben. In einem typischen, parallel aufgebauten Kabel liegen die
positiven und negativen Leiter nah beieinander. Ergebnis: durch den sogenannten
Proximity-Effekt (= Effekt, der sich aus der Nähe der positiven und negativen
Leiter ergibt) steigt der Hochfrequenz-Widerstand an. Koaxiale Signalleiter Koaxiale
Signalleiter sind im wesentlichen parallele Leiter. Dieser Aufbau wird meistens
zur Kontrolle der Impedanz in N(ieder)F(requenz)-Kabeln (die meisten Verbindungskabel
für Audio-, Digital- und Videogeräte) eingesetzt. Bei koaxialen Kabeln wird
eine geflochtene Abschirmung eingesetzt, um hochfrequente Störgeräusche
zu eliminieren. Die Kehrseite der Medaille: koaxial aufgebaute Kabel sind
anfälliger für tieffrequente Störgeräusche. Wie schon die eingangs beschriebenen
mit parallelen Paaren aufgebauten Kabel, leiden auch die koaxial aufgebauten
Kabel unter dem sogenannten Proximity-Effekt. Umeinander gewickelte Leiterpaare (Twisted Pairs) Bei
diesem Aufbau werden die beiden Leiter über die gesamte Leiterlänge wiederholt
umeinander gewickelt und so verdrillt von einem äußeren Mantel umhüllt.
Das wiederholte Umeinanderwickeln soll sicherstellen, daß die Leiter physikalisch
so nah wie möglich aneinander liegen. Das Ergebnis: es wird eine überlegene
Unterdrückung von Störgeräuschen erzielt. Der Proximity-Effekt wird jedoch
größer, und das steigert im Gegenzug den Signalwiderstand. Mit steigender
Frequenz wird auch dieser Widerstand größer und führt dazu, daß das übertragene
(Musik-)Signal sehr häufig bedeckt und träge klingt. Dieser Aufbau eignet
sich vor allem für Kabel, bei denen es mehr auf die Störgeräuschunterdrückung
als auf die Klangqualität ankommt (z. B. für Telefonkabel). Perimeter-Aufbau Hier
werden die Einzelleiter auf der Oberfläche eines zentralen Kern geführt.
Ziel ist es, durch die separate Führung der Einzelleiter den sogenannten
Proximity-Effekt zu reduzieren. Durch wiederholtes, definiertes Kreuzen
der Einzelleiter über die gesamte Länge des Kabels kann eine weitere Abschwächung
des Proximity Effekt erzielt werden. Werden die Einzelleiter in einem Winkel
von exakt 90° gekreuzt, hat dies denselben Effekt, als wären die Einzelleiter
unendlich weit voneinander entfernt. Ergebnis: die theoretische Eliminierung
des Proximity Effekts. Wegen des großen Abstandes zwischen positivem und
negativem Leiter ist die Störgeräuschabstoßung dieses Kabels nur mittelmäßig.
Kabel mit Perimeter-Aufbau haben - aufgrund des hervorragenden Klangs -
einen guten Ruf. Durch die sehr komplexen Produktionsprozesse sind Kabel
mit Perimeter-Aufbau jedoch meist sehr teuer. IXOS Startseite IXOS Produkte zurück |